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| ISBN: 3446405690 ISBN: 3446405690 ISBN: 3446405690 ISBN: 3446405690 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
· Kernenergie
Der Druckwasserreaktor
Der Druckwasserreaktor ist ein Wärmekraftwerk, das heißt, das
Prinzip der
Ener-gieumwandlung bleibt beim Druckwasserreaktor wie bei Kohle-, Öl -
oder
Gaskraft werken gleich: Die hier durch die Kettenreaktion erzeuge Energie
des
Dampfes wird über eine Turbine zu Bewegungsenergie umgewandelt und
wird über
den Generator zur elektrischen Energie.
Der Druckwasserreaktor wandelt Kernenergie, anders als der
Siedewasserreaktor
in zwei verschiedenen Kreisläufen zu verschiedenen Energieformen um.
Diese
Kreis-läufe sind der Primär - und der Sekundärkreilauf.
Dies hat zum
Vorteil, dass ra-dioaktive Stoffe aus dem Primärkreislauf, welcher
sich im
Reaktorgebäude befindet nicht in den Sekundärkreislauf gelangen
können.
· Der Primärkreislauf beschreibt den Wasserkreislauf vom
Reaktordruckbehälter
zu mehreren Dampferzeugern in denen es verdampft. Vorher wird das Wasser
je-
doch am Sieden gehindert indem es unter einem Druck von ca. 157 bar steht.
Im
Kreislauf befindet sich noch eine Pumpe, die Kühlmittelpumpe, die die
Aufgabe
hat, Kühlmittel in den Reaktordruckbehälter zu pumpen. Das
Kühlmittel hat beim
Eintritt eine Temperatur von 291,3 °C und beim Austritt eine
Temperatur von
326,1 °C.
· Der Sekundärkreislauf beschreibt den Dampf - und
Wasserkreislauf vom Damp-
ferzeuger über die Turbine zum Kondensator wo der Dampf wieder
verflüssigt
wird und als Speisewasser wieder in den Dampferzeuger gelangt. Das zum
Spei-
sewasser umgewandelte Kondensat wird einer Vorwärmanlage
zugeführt und auf 218
° C vorgewärmt.
Der Reaktordruckbehälter, bestehend aus 25 cm dicken Spezialstahl
enthält ca.
200 Brennelementen, die bis zu vier Meter lang sein können. In jedem
Brennele-
ment sind bis zu 300 Brennstäbe mit ca. 1 cm Durchmesser zu einem
quadrati-
schen Bündel angeordnet .
Jeder der ca. 60 000 Brennstäbe besteht aus einem dünnwandigen
Metallrohr und
jeder einzelne von ihnen wird von 1 cm dicken Brennstofftabletten,
die
Pellets, um-geben.
Die Brennstäbe enthalten insgesamt ca. 100 Tonnen Uran.
Sehr Wichtig bei der Betreibung eines solchen Reaktors sind die
Sicherheitsvorkeh-rungen. So wird schon alleine für die
Steuerstäbe des
Reaktors eine Legierung aus Silber, Indium und Cadmium verwendet, da
diese
sich besonders gut als Aborber-substanz für die Neutronen, die
für die
kontrollierte Kettenreaktion nötig sind ge-eignet sind.
Bei mögliche Gefahren schnell reagieren zu können ist weiterhin
ein wichtiger
Fak-tor. Da die Neutronen die größte Gefahrenquelle zur
unkontrollierte
Kettenreaktion bilden, kann für langsame oder langfristige
Regelvorgänge
Borsäure als Neutronen-absorber dem Reaktorkühlwasser zugesetzt
werden. Für
schnelle Steuervorgänge können 61 Steuerstäbe zum Teil oder
ganz eingefahren
oder herausgezogen werden können.
Des weiteren unterliegen die radioaktiven Stoffe im Kernreaktor
einem
sechsfachen Barrierensystem:
1. Die erste Barriere, ein Uran-Kristallgitter enthält schon ca. 95 %
der
radioaktiven Stoffe selbst. Sie werden in Brennstofftabletten
(Pellets)
festgehalten.
2. Die zweite Barriere ist eine Stahlhülle in der die Brennstäbe
einliegen.
Die Stahl-hülle ist gas - und druckdicht geschweißt und
hält vor allem
gasförmige radio-aktive Stoffe zurück .
3. Die dritte Barriere ist der Reaktordruckbehälter mit Rohrleitungen
des
Kühl-kreislaufs werden, falls erforderlich, austretende radioaktive
Stoffe
festgehalten.
4. Die vierte Barriere ist eine Betonwand, die 2 bis 2 cm dick ist und die
die
Aufgabe hat entweichende Gamma - Strahlung und Neutronen aus den
Brennstäben
zu absorbieren.
5. Die fünfte Barriere ist ein Sicherheitsbehälter aus
Stahl.
6. Die sechste und letzte Barriere ist die Stahlbetonhülle
des
Reaktorgebäudes.
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